In diesem Jahr feiert die ERA Group, ein weltweit tätiger Spezialist für Kostenoptimierung, ihr 30-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen verfolgt einen in der Beratungsbranche einzigartigen „No Cure, No Pay“-Ansatz und unterstützt Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen dabei, ihre Kosten zu senken, vor allem in nicht-strategischen Bereichen.
Was genau machen Sie und wie viele Partner haben Sie derzeit in Belgien?
Johan Van Delm, geschäftsführender Gesellschafter und Spezialist für Flotten und Mobilität bei ERA: „Wir helfen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen dabei, ihre Kosten zu senken. Konkret versuchen wir, sie intelligenter zu machen, indem wir unser umfassendes Fachwissen in einem bestimmten Bereich mit dem im Unternehmen vorhandenen Know-how kombinieren. Wir behaupten niemals, klüger zu sein als sie. Vielmehr versuchen wir einfach, unser Fachwissen auf die spezifische Situation und Herangehensweise unserer Kunden anzuwenden. Deshalb greifen wir in Belgien auf ein Netzwerk von 19 Partnern zurück, von denen jeder über eigene Fachkenntnisse und Erfahrungen verfügt, und stellen diese unseren belgischen und ausländischen Kunden zur Verfügung.“
Philip Declat, Partner und Logistikexperte bei ERA: „Wir analysieren die Kosten unserer Kunden, indem wir ihre Daten objektiv bewerten; anschließend schlagen wir alternative Lösungen vor, wobei wir stets ein Ziel vor Augen haben: Mehrwert zu schaffen. Unternehmen konzentrieren sich in erster Linie auf ihr Kerngeschäft. Wir verfügen über die Zeit und das Fachwissen, um uns mit nicht-strategischen Prozessen zu befassen und Möglichkeiten zur Kostensenkung oder zur Nutzung kostengünstigerer Alternativen zu identifizieren. Wir begleiten unsere Kunden durchschnittlich zweieinhalb Jahre lang.“
Sie sind Teil einer internationalen Unternehmensgruppe. Welchen Mehrwert bietet diese internationale Expertise Ihren belgischen Kunden?
Johan Van Delm: „Wir arbeiten weltweit mit 750 Partnern zusammen. Obwohl unser Schwerpunkt im Vereinigten Königreich und auf dem europäischen Kontinent liegt, verfügen wir auch über Niederlassungen in den Vereinigten Staaten, Asien und Australien. Wir stützen uns sowohl auf ein umfangreiches Netzwerk lokaler Experten als auch auf unsere globale Präsenz. So verfügen beispielsweise einige unserer Partner in Deutschland über spezifisches Fachwissen im medizinischen Bereich, das wir an unsere anderen Kunden im Gesundheitswesen weitergeben können. Darüber hinaus können wir auf sogenannte ‚Praxisgruppen‘ für jede Branche zurückgreifen, in denen Spezialisten mit fundierten Kenntnissen eines bestimmten Sektors und der Möglichkeiten zur Erzielung erheblicher Kostensenkungen darin vertreten sind.“
Warum sollte ein Unternehmen, das seine Branche und sein Geschäft in- und auswendig kennt, einen externen Spezialisten hinzuziehen, um seine Kostensenkungsmaßnahmen zu optimieren?
Christophe De Vleeschouwer, Senior Partner und Energiespezialist bei ERA: „Der Energiesektor ist wahrscheinlich eines der besten Beispiele. Die meisten energieeffizienten Unternehmen verfügen über keinen hauseigenen Spezialisten, da Energie kein strategischer Bestandteil ihres Geschäfts ist. Dank unserer Expertise kann ich ihnen dennoch Ideen zur Senkung ihrer Energiekosten und zur Aushandlung neuer Verträge anbieten. Obwohl wir zunächst auf No-Cure-No-Pay-Basis arbeiten, mündet dies in der Regel in einen langfristigen Dienstleistungsvertrag, da Unternehmen weiterhin von unserem Fachwissen profitieren möchten. Wir streben daher langfristige Partnerschaften an, in denen wir stets sehr eng mit internen Entscheidungsträgern zusammenarbeiten. Kunden erwarten von uns wiederkehrende Einsparungen, insbesondere in einer Zeit, in der die Besorgnis um den Green Deal zu einer wichtigen Priorität geworden ist.
Auf welche Unternehmen richten Sie sich hauptsächlich?
Philip Declat: „Es handelt sich dabei hauptsächlich um Unternehmen mit einem lokalen Umsatz zwischen 30 und 300 Millionen Euro. Die indirekten Kosten belaufen sich im Durchschnitt auf etwa 10 % dieses Umsatzes; und da wir auf der Basis ‚No Cure, No Pay‘ arbeiten, benötigen wir natürlich eine Mindestgröße. Sehr große Unternehmen verfügen in der Regel über eigene Experten, die diese indirekten Kosten analysieren und senken; dennoch schaffen wir dank unserer Fachkompetenz in bestimmten Segmenten oft einen Mehrwert. Kunden, die unseren Ansatz ausprobiert haben, bitten uns häufig, anschließend ein Projekt in ganz bestimmten strategischen Bereichen zu starten.“
Johan Van Delm: „Manchmal werden wir nach einem umfassenden Vorab-Audit hinzugezogen, bei dem wir die gesamte Kostenstruktur unter die Lupe nehmen. Es stimmt jedoch, dass Unternehmen auch wegen unserer ganz spezifischen Fachkenntnisse zu uns kommen, beispielsweise in den Bereichen Zahlungssysteme, Mobilität, Versicherungen, Lieferkette usw. In diesen Fällen sind die ‚niedrig hängenden Früchte‘ bereits gepflückt, aber es gibt noch viel zu tun.“
Die Kosten entstehen nicht bereits ab dem ersten Beratungsgespräch. Wie funktioniert Ihr „No Cure, No Pay“-Ansatz in der Praxis?
Johan Van Delm: „Wir entscheiden, ob wir ein Projekt annehmen oder nicht; und der Kunde hat die Garantie, dass wir unsere Leistungen nur dann in Rechnung stellen, wenn es uns tatsächlich gelingt, seine Kosten zu senken. Selbstverständlich dokumentieren wir dies im Vorfeld sehr objektiv. Manchmal möchte ein Kunde sehr strenge Ziele setzen; in diesem Fall versuchen wir jedoch nach einer detaillierten Analyse, mehrere Optionen vorzuschlagen, für die wir dann eine Größenordnung angeben können. Es liegt dann am Kunden, die Auswirkungen und den Umfang dieser Lösungen gemeinsam mit uns zu prüfen und eine Entscheidung zu treffen.“






































































































