Wer automatisiert, gewinnt!
Für manche Unternehmen kann RPA während der Coronavirus-Krise eine Chance sein, den Anstieg der Bestellungen zu bewältigen, während es für andere eine Möglichkeit darstellt, mit einem Rückgang der Bestellungen umzugehen. Wer automatisiert, kann nichts falsch machen. Zu den aktuellen Beispielen der ersten Gruppe zählen Online-Lebensmittel- und Medikamentenhändler (@rohlik.cz; @kosik.cz; @pilulka.cz). Sie nutzen definitiv RPA in irgendeiner Form; andernfalls wären sie nicht in der Lage, den aktuellen Anstieg des Volumens zu bewältigen und menschliche Fehler auszuschließen. Zu den Einsatzmöglichkeiten für Roboter gehören der Abgleich von Rechnungen mit Bestellungen, Krisenberichterstattung, das Sammeln von Daten aus verschiedenen Quellen sowie Lagerprozesse. Ein weiteres Beispiel ist ein Unternehmen, das praktisch über Nacht „Homeoffice“ einführen musste. Allerdings lässt sich nicht alles aus der Ferne erledigen. Einige Prozesse erfordern beispielsweise die Bearbeitung eingehender Papierdokumente. Ja, man könnte sagen, dass dies warten kann, bis die Mitarbeiter ins Büro zurückkehren; aber was ist, wenn es sich um einen Prozess handelt, der für das Funktionieren des Unternehmens wichtig ist? Wäre es nicht besser, einen Mitarbeiter zu bestimmen, der unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen ins Büro kommt, um die Dokumente zu scannen, und dann würde ein Roboter die Daten aus den gescannten Dokumenten extrahieren und sie zur weiteren Bearbeitung oder Genehmigung an die richtigen Mitarbeiter im Homeoffice senden?
Die Ermittlung kritischer Prozesse ist entscheidend
Der Schlüssel liegt daher darin, kritische Prozesse richtig zu identifizieren, die dazu beitragen können, das Wachstum zu steuern oder umgekehrt das Unternehmen vor Produktivitätsverlusten zu schützen. Es muss jedoch stets geprüft werden, ob ein kritischer Prozess automatisiert werden kann und wie lange dies dauern wird. Dies sind zwei Faktoren, die darüber entscheiden, ob die Automatisierung dem Unternehmen tatsächlich zugutekommt. Der nächste Schritt besteht darin, die Kapitalrendite zu betrachten. Diese wird jedoch in einer Krisensituation anders bewertet, in der die Rettung des Unternehmens möglicherweise wichtiger ist als die Kapitalrendite der Automatisierung. Wichtig ist, dass bei der Einführung von Automatisierung in Ihrem Unternehmen ein großer Teil des Projekts online umgesetzt werden kann, ohne dass persönliche Treffen erforderlich sind. Das bedeutet, dass sowohl der Anbieter als auch der Kunde sicher sind, das Geschäft aber weiterlaufen kann.
Tomáš Krýsl wurde im April 2012 Partner bei der ERA Group. Er ist spezialisiert auf Drucktechnologien, Bürobedarf, die robotergestützte Automatisierung von Verwaltungsprozessen sowie Kundenmanagement und Akquise.






































































































