
Der spanische Logistiksektor hat innerhalb von fünf Jahren einen Anstieg des Versandvolumens im E-Commerce um 240 % verzeichnet
Zuvor veröffentlicht von Sara Montes e Freitas
UNO hat soeben seine Analyse „E-Commerce-Logistik in Spanien 2025: Logistikdienstleister“ veröffentlicht, der zufolge die spanische Logistikbranche in der Lage ist, täglich mehr als 3,3 Millionen Pakete nahezu störungsfrei abzuwickeln.
Die Logistikbranche hat sich in Spanien zu einem wichtigen Wirtschaftssektor entwickelt; sie ist bereits der drittgrößte Arbeitgeber des Landes und in der Lage, täglich über 3,3 Millionen Pakete mit einer Fehlerquote von nur 0,001 % zu bearbeiten. Darüber hinaus sind laut Daten der UNO die E-Commerce-Sendungen von 538 Millionen im Jahr 2019 auf 1,303 Milliarden im Jahr 2024 gestiegen, was einem Anstieg von 240 % entspricht, an den sich der Sektor dank seiner starken Dynamik und Effizienz sowie seiner technologischen Entwicklung anpassen konnte.
Der Branchenverband hat soeben seine Studie „E-Commerce-Logistik in Spanien 2025: Logistikdienstleister“ veröffentlicht, der zufolge 94 % der Logistikunternehmen bereits technologische Lösungen zur Optimierung ihrer Abläufe einsetzen, darunter Routenoptimierungssoftware, KI und Datenanalyse, Lagerautomatisierung sowie Plattformen zur Rückverfolgbarkeit.

Die größten Herausforderungen, denen der städtische Güterverkehr derzeit gegenübersteht, sind laut 31 % die Lieferkosten und laut 24 % Nachhaltigkeit und Emissionsreduzierung, wobei 21 % zudem auf Lieferzeiten und betriebliche Effizienz verweisen. Hinzu kommen das Kundenerlebnis und die Sendungsverfolgung (12 %), erneute Zustellversuche (7 %) sowie, in geringerem Maße, die Verfügbarkeit und Optimierung von Routen (5 %).
In diesem Zusammenhang kommt die Analyse zu dem Ergebnis, dass sich das Umweltbewusstsein der Verbraucher bislang noch nicht in einer tatsächlichen Bereitschaft niederschlägt, zusätzliche Kosten zu tragen, da nur 1 % der Anbieter angibt, dass ihre Kunden bereit sind, für nachhaltigen Versand einen Aufpreis zu zahlen.
Was die Vorschriften betrifft, geben 40 % der Betreiber an, dass sie aufgrund der aktuellen Vorschriften gezwungen waren, Lösungen wie städtische Drehkreuze und nachhaltigere Fuhrparks einzuführen, und 30 % berichten, dass diese Vorschriften ihre Kosten erhöht haben. Gleichzeitig mussten 19 % ihre Routen und Fahrpläne anpassen, um bestimmten Einschränkungen gerecht zu werden, und nur 11 % sind der Meinung, dass die Vorschriften keine wesentlichen Auswirkungen auf ihren Betrieb hatten.
Eine weitere zentrale Herausforderung sind Rücksendungen, die erhebliche Auswirkungen auf Kosten, CO₂-Bilanz und Effizienz haben. 47 % der Betreiber schaffen es, die Rücksendungsquote durch optimierte Prozesse zur Kostenminimierung unter 5 % zu halten, und 41 % geben Quoten zwischen 5 % und 10 % an, während 12 % weiterhin Quoten zwischen 10 % und 20 % verzeichnen.
Was alternative Liefer- und Vertriebslösungen angeht, so nutzen bereits 59 % der Unternehmen in der Branche Schließfächer und Abholstellen, während 41 % diese zwar noch nicht integriert haben, dies aber in Erwägung ziehen. Bei städtischen Hubs nutzen derzeit nur 29 % diese, während die Mehrheit weiterhin deren Machbarkeit prüft oder mit traditionellen Vertriebszentren arbeitet.
Schließlich geht aus dem Bericht hervor, dass die von den Kunden am meisten geschätzten KPIs die allgemeine Servicequalität (38 %) und die pünktliche Lieferung (30 %) sind, gefolgt von der Erfolgsquote bei der Erstzustellung (21 %), den Versandkosten (8 %) und der Effizienz bei Rücksendungen (3 %).

Der Verband zählt mehr als 350 Mitglieder, die sich dafür einsetzen, ihre Wettbewerbsfähigkeit im Rahmen von Rechtssicherheit und freiem Wettbewerb zu verbessern.
Zu seinen Mitgliedern zählen die führenden nationalen und internationalen Unternehmen der Branche, die gemessen am Gesamtumsatz, am Versandvolumen und an der Beschäftigtenzahl einen bedeutenden Marktanteil halten. Daneben gibt es kleine und mittlere Unternehmen, die gemeinsam mit der UNO wachsen, ihre Präsenz ausbauen und an Gewicht und Bedeutung auf dem Markt gewinnen.








































































































