Sven de Zwart über den Aufbau von Vertrauen zwischen Kunde und Lieferant zur Wertschöpfung.




Sven de Zwart bringt umfassende Erfahrung im Bereich Lieferketten in komplexe Logistikumgebungen ein, in denen die Ausgabentransparenz oft unklar ist und historische Entscheidungen nicht mehr nachvollzogen werden können. Insbesondere bei einem Kundenprojekt stieß er auf eine Transportstruktur, die sich über die Zeit entwickelt hatte, ohne dass jemand vollständig verstand, warum sie so entstanden war.
Der Kunde arbeitete mit drei verschiedenen Transportdienstleistern zusammen, doch es gab keine klare Begründung für diese Struktur. Sven und sein ERA Group Team tauchten tief in den Betrieb ein – sie besichtigten die Lagerhallen, sprachen mit Logistikmanagern und bezogen sogar das Lagerpersonal ein, das täglich Lastwagen belud. Er formulierte es so: “Es war wirklich wichtig, die Bedürfnisse des Kunden zu verstehen… und sicherzustellen, dass wir die Herausforderungen, denen er gegenüberstand, genau erfassten.”
Eine zentrale Komplexität stellte eine langjährige Beziehung zu einem lokalen Familienunternehmen im Transportwesen dar. Anstatt diese zu unterbrechen, konzentrierte sich Sven darauf, sie zu verstehen. Diese Zusammenarbeit zeigte auf, warum die Struktur so lange Bestand hatte, aber auch, wo Verbesserungen möglich waren. Das Ergebnis war ein vereinfachtes Modell, das Volumina beim bestehenden Partner konsolidierte und gleichzeitig den administrativen Aufwand erheblich reduzierte – von drei Rechnungen pro Woche auf eine.
Wie Sven festhält, ging es beim Ergebnis nicht nur um Einsparungen, sondern um Klarheit und Kontrolle. Der Kunde erhielt Transparenz über seine Transportausgaben, reduzierte den operativen Aufwand und pflegte eine wichtige Lieferantenbeziehung, während die Effizienz insgesamt verbessert wurde.
